Secure Partner Communication

Kommunizieren Sie sicher mit Partnern, Lieferanten und Kunden – mit Matrix-Federation, kontrollierten Meetings und direkten VoIP-Anrufen. E2EE, klare Mandantengrenzen und gemeinsame Projektkanäle über Unternehmensgrenzen hinweg.

Sicherheit in der Zusammenarbeit

  • Grenzen wahren

    Tenant-Isolation und klare Zugriffsregeln. Partner sehen nur das, was für die Zusammenarbeit freigegeben ist.

  • E2EE und Compliance

    Verschlüsselung von Chat und optional Meetings. Unterstützung für Compliance-Anforderungen in sensiblen Branchen.

  • Federation optional

    Matrix-Federation für direkten Austausch mit Partnern, die ebenfalls Matrix nutzen – ohne Daten über Drittserver.

Federation über Matrix: Chat, Kanäle und gemeinsame Inhalte

Matrix-Federation verbindet Ihre Sparks-Instanz direkt mit der Ihrer Partner. In gemeinsamen Projektkanälen arbeiten beide Seiten in derselben Oberfläche – mit Chat, geteilten Widget-Inhalten und klarer Zugriffskontrolle.

Federation: Gemeinsame Kanäle über Unternehmensgrenzen mit Chat, Dateien und Whiteboard.
  • Gefederte Kanäle über Unternehmensgrenzen

    Gemeinsame Matrix-Kanäle mit Partnern: Nur eingeladene Nutzer (Ihre und die des Partners) haben Zugriff. Kein Umweg über öffentliche Cloud-Dienste – die Kommunikation läuft direkt zwischen den beteiligten Matrix-Servern (Synapse/tuwunel).

  • Gemeinsame Widget-Inhalte im Kanal

    In den gemeinsamen Projektkanälen nutzen Sie Tabs und Widgets wie in Ihren internen Kanälen: geteilte Dateien (z. B. über WebDAV/Nextcloud), Whiteboards (Excalidraw), Aufgaben (z. B. Planner) und eingebettete Webinhalte. Alle Beteiligten sehen dieselben Inhalte in Echtzeit – ohne Kopien per E-Mail oder getrennte Tools.

  • E2EE und Zugriffskontrolle

    Matrix-Chat in diesen Kanälen kann Ende-zu-Ende-verschlüsselt genutzt werden. Die Zugriffskontrolle liegt bei den Raum-Admins: Wer dem Raum beitritt, wird explizit hinzugefügt. So behalten Sie die Hoheit über den Kreis der Teilnehmer.

Informationsaustausch in Meetings mit Teilnehmer-Whitelisting

Besprechungen mit externen Partnern bleiben kontrollierbar: Sie starten Meetings aus Chats oder Kanälen und entscheiden, wer beitreten darf. Das Wartezimmer (Lobby) fungiert als Whitelist – nur von Ihnen freigegebene Teilnehmer gelangen in die Besprechung.

Meetings mit Whitelisting: Aus Chat/Kanal in die Lobby, nur freigegebene Teilnehmer ins Meeting.
  • Meeting aus Chat oder Kanal starten

    Starten Sie eine Videobesprechung direkt aus einem 1:1-Chat oder aus einem Kanal. Die eingeladenen Teilnehmer (aus Ihrem Unternehmen oder dem des Partners) erhalten den Zugang – alle anderen nicht.

  • Lobby als Whitelist

    Teilnehmer treffen zuerst in der Lobby (Wartezimmer) ein. Als Gastgeber sehen Sie, wer wartet, und lassen nur diejenigen zu, die für die Besprechung vorgesehen sind. Unerwünschte oder unbekannte Zugriffe werden ausgesperrt.

  • Sicherer Informationsaustausch

    Bildschirmfreigabe, Whiteboard und In-Meeting-Chat nur für zugelassene Teilnehmer. So tauschen Sie vertrauliche Inhalte gezielt mit Partnern aus, ohne dass Dritte Zugang haben.

Direkte VoIP-Anrufe mit Partnern

Rufen Sie Partner direkt aus Sparks an – per Voice oder Video, 1:1 oder in der Gruppe. Kein separates Telefonie-Tool, keine Weitergabe von Rufnummern über unsichere Kanäle.

Direkte VoIP-Anrufe: 1:1 oder Gruppe, aus demselben Chat oder Kanal.
  • Anruf aus Chat oder Kanal

    Mit einem Klick aus dem Chat oder Kanal starten Sie einen Sprach- oder Videoanruf mit einem oder mehreren Teilnehmern. Die Teilnehmer stammen aus demselben Kontext (Projektkanal, Partner-Chat) – keine zufälligen Kontakte.

  • WebRTC-basiert, ohne PSTN-Pflicht

    VoIP über WebRTC: Anrufe laufen über das Internet, verschlüsselt und ohne zwingende Anbindung an das klassische Telefonnetz. Ideal für Partner, die ebenfalls Sparks oder einen kompatiblen Client nutzen.

  • Ein Kontext für alles

    Chat-Verlauf, geteilte Dateien und Anrufe bleiben in einem Kanal oder Chat zusammengeführt. Nach dem Anruf können Sie weiter schreiben oder das nächste Meeting aus demselben Raum planen.

Weitere Aspekte für die Partner-Kommunikation

Aus unseren Produkt- und Architekturunterlagen: Zusätzliche Punkte, die Secure Partner Communication mit Sparks absichern.

  • Tenant-Isolation

    Ihre Nutzer und die des Partners können in getrennten Mandanten (Tenants) verwaltet werden. So bleibt die interne Struktur jeder Organisation geschützt; nur die freigegebenen Räume und Kanäle sind gemeinsam sichtbar.

  • Wartezimmer (Lobby) und Moderation

    Das Wartezimmer ist fester Bestandteil von Sparks-Meetings – nicht nur für Partner-Meetings, sondern auch intern. Moderatoren können Teilnehmer gezielt zulassen oder in Breakout-Räume schicken.

  • Offene Basis: BwMessenger, Tchap, gematik

    Matrix und WebRTC sind dieselbe technische Basis wie bei BwMessenger, Tchap und gematik TI-Messenger. Wenn Partner bereits Matrix-basierte Lösungen nutzen, ist Federation mit Sparks prinzipiell anschlussfähig.

  • Transparenz und Self-Hosting

    Bei Self-Hosting oder eigenem Mandanten kontrollieren Sie Serverstandort und Zugriff. Keine Weitergabe von Metadaten an Dritte; Compliance und Audit-Anforderungen lassen sich leichter erfüllen.